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Leserbrief zu Ihrem Artikel “Linke pro Schulneubau” von Ehepaar Grocholl

In diesem Artikel behauptet der Vorsitzende der Linken, Herr Schimpf, die Experten befürworteten den Neubau der TFG an anderer Stelle. Wer dieses Gutachten aufmerksam liest (70 Seiten) kann an verschiedenen Stellen erkennen, daß dem nicht so ist. Im Gegenteil; es wird ausdrücklich vor einer übereilten Entscheidung gewarnt. Die Konsequenzen aus den noch unendlich vielen offenen Fragen seien nicht trivial und die Stadt müsse sorgfältig abwägen. Ausserdem steht darin auch, die notwendigen Voraussetzungen für einen geordneten Schulbetrieb erreicht man auch durch Sanierung und Teilneubau am jetzigen – zentral gelegen -Standort; nur mit einem Unterschied: das kostet die Stadt 25 Millionen Euro weniger Steuergeld…..

Georg Grocholl

“wenn Herr Kerski der Meinung ist, dass Schulen ins Wohngebiet gehören, ist es wohl am besten, den jetzigen idealen Standort beizubehalten. Während Schüler und Lehrer bei Sanierung und Teilneubau der TFG nur für eine überschaubare Umbauphase Belästigungen in Kauf nehmen müssten, würde bei einem Neubau “Zum großen Feld” ein Landschaftsschutzgebiet mit allen dazugehörigen Konsequenzen für Mensch und Umwelt auf ewig 

zerstört. Ausserdem würde die Stadt fast 30 Mio. Euro sparen, die, vor allem nach Corona, anderweitig sinnvoll verwendet werden können. Die finanziellen und ökologischen Auswirkungen eines Neubaus haben nicht nur kurzfristige Belastungen für die Anwohner zur Folge, sondern müssen langfristig auch von zukünftigen Generationen mitgetragen werden. Übrigens… Warum sollte nicht auch ein saniertes Schulgebäude “ein Ort der Begegnung sein, an dem soziale Angebote für den Stadtteil ihren Platz finden?”

Schön, dass auch Herr Kerski am Ende seines Artikels eine Sanierung des Schulgebäudes nicht völlig ausschließt. “

Susanne Grocholl

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