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Leserbrief zum Neubau der TFG von Kim Häger

Wie aus dem Nichts tauchte die Information darüber auf, dass die Theodor- Fleitmann-Gesamtschule auf dem großen Feld in Schwerte Holzen gebaut werden soll. Auf dem großen Feld, welches an unsere Grundstücke grenzt. Auf dem großen Feld, welches dieses Wohngebiet auszeichnet und der Straße „Zum Großen Feld“ seinen Namen verleiht.

Reicht es nicht, dass alle Kleingärten aufgegeben werden mussten, damit die GWG das Gelände hinter dem Edeka als Bauland erschließen konnte, um ein Wohngebiet entstehen zu lassen? Damit nicht genug, soll noch mehr Natur, Landschaftsschutzgebiet, weichen, damit gebaut werden kann. Diesmal eine Schule. Viele Anwohner haben damals schon beklagt, dass durch die Neubausiedlung der GWG erheblicher Verkehr auf dem Rosenweg aufkommen wird. Wenn man sich die Pläne des Neubaus der Schule ansieht, wird es für den Rosenweg nicht besser. Die meisten Schüler werden ihren Schulweg vom Rosenweg zur Schule bestreiten und über die Zufahrtstrasse Prinzenwäldchen und Zum Großen Feld fahren. Diese Straßen sind so eng, dass das Müllfahrzeug schon Probleme hat, hindurch zu kommen. Eine Erschließung über die Wannebachstraße ist sehr realitätsfern.

Sieht man sich die Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie an, so verlängert sich die Bauzeit enorm im Vergleich zu Variante 1 und 2. Zudem kommen laut der Kalkulation wesentliche Mehrkosten auf die Stadt zu, die letztendlich der Steuerzahler bezahlen muss. Können z. B. Altlasten komplett ausgeschlossen werden? So könnte es noch teurer werden. Ganz abgesehen von der Versiegelung ökologischer Flächen in einem Landschaftsschutzgebiet, das „einfach mal so“ aufgegeben wird, in einer Zeit, in der Umweltschutz in aller Munde ist.

Es bleiben sehr viele Ungereimtheiten bei diesem Bauvorhaben.
Aufgrund dessen und der hinzukommenden jahrelangen massiven Belastungen und Einschränkungen, die die parallellaufenden Bauprojekte (Bauprojekt der GWG + Neubau der Schule auf dem Feld) mit sich bringen würden, werden wir uns als Anwohner dagegen wehren.

Im Auftrag der Anwohner Häger

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