Die Verwaltung der Stadt Schwerte möchte einen Neubau der Theodor-Fleitmann-Gesamtschule im Landschaftsschutzgebiet Holzen-Rosen

Grundlage ist eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie der KVL Bauconsult Düsseldorf GmbH vom 26.01.2021

  1. Variante  – Teilneubau und Sanierung am bestehenden Standort
  2. Variante  – Vollständiger Rück- und Neubau am bestehenden Standort
  3. Variante  – Neubau Grundstück „Auf dem Pivitt / Zum Großen Feld“

Quelle:
https://ratsinfo.schwerte.de/bi/vo0050.php?__kvonr=8445

Der Fokus der Verwaltung der Stadt Schwerte liegt jetzt auf einem Neubau der TFG in einem Landschaftsschutzgebiet “Zum Großen Feld” ohne eine ausgiebige Evaluierung anderer Standorte bzw. die Sanierung einer bestehenden Schule in verkehrsgünstiger, bester und bestehender Infrastruktur näher in Betracht zu ziehen.

Wir wehren uns!

Nein zur Zerstörung der Natur!

  • Versiegelung von Ackerland; das Gebiet liegt im ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet
  • in dem täglich Dutzende Schwerter Bürger – mit oder ohne Hund – spazieren gehen, Joggen, Reiten und Kinder spielen, soll verbaut werden

  • Der Umweltschutz bekommt in der in Variante 3 der Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie als einzige 0 Punkte! Hat Schwerte nicht erst 2019 den "Klimanotstand"  ausgerufen? und sollte primär zugunsten des Umweltschutzes entscheiden?

(Quelle: Google 03/20221)

Nein zur Überschuldung!

  1. Variante  – Teilneubau und Sanierung am bestehenden Standort 
    Kosten: 34.700.501,90 € bzw. 37.214.924,13 € mit einem Generalunternehmer
  2. Variante  – Vollständiger Rück- und Neubau am bestehenden Standort
    Kosten: 51.941.459,85 € bzw. 56.374.658.62 € mit einem Generalunternehmer
  3. Variante  – Neubau Grundstück „Auf dem Pivitt / Zum Großen Feld“
    Kosten: 53.175.212,88 € bzw. 59.194.520,48 € mit einem Generalunternehmer

Quelle: Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie Theodor-Fleitmann-Gesamtschule Schwerte, KVL Bauconsult Düsseldorf GmbH vom 26.01.2021
https://ratsinfo.schwerte.de/bi/vo0050.php?__kvonr=8445

Die Variante 2 wurde mittlerweile komplett verworfen! (Stand März 2021)

Der Fokus der Verwaltung der Stadt Schwerte liegt jetzt auf einem Neubau der TFG in einem Landschaftsschutzgebiet "Zum Großen Feld" ohne eine ausgiebige Evaluierung anderer Standorte bzw. der Sanierung einer bestehenden Schule in verkehrsgünstiger, bester und bestehender Infrastruktur!

Quasi alle Schulen der Stadt Schwerte wurden im laufenden Betrieb bereits saniert. Warum jetzt ein 22 Millionen € teurerer Neubau in einem Landschaftschutzgebiet mit engen und gefährlichen Anfahrtswegen?

  • Deutlich zu teuer → der Neubau wird lt. Gutachten ca. 59 Mio.€ kosten; die Sanierung am Standort ca. 37 Mio. €
  • zudem sind die Kosten für die Zufahrt Wannebachstraße/Holzstraße (Neubau Brücke), Ampelanlage, Abbiegespur etc. (absichtlich?) nicht aufgeführt
Wannebachstrasse (Quelle: Google 03/20221)
  • Warum soll ein Sanierung vor Ort nicht auch wie bei anderen Schulen in Schwerte funktionieren?
  • Sollten 22 Mio. € Differenz zum Neubau nicht sinnvoller in Schwerte angelegt werden?

Nein zum Verkehrschaos!

  • gefährliche Verkehrssituationen durch viel zu enge und zugeparkte Straßen / bestehender PKW/LKW Verkehr trifft auf hinzukommenden Schulverkehr, der zu Hauptverkehrszeiten eine gefahrlose Überquerung der Straßen unmöglich machen wird.
  • verstopfte Rettungswege
  • Die Lage "Im Bohlgarten" ist bereits perfekt mit einer idealen Erreichbarkeit und einem optimalem Verkehrsfluss
Rettungswege werden versperrt!
gefährliche Situationen sind an der Tagesordnung!
keine Einbahnstraße... was passiert mit Gegenverkehr
Wo soll hier der Verkehr herführen?

Ende Februar wurde bekannt, dass die EU-Kommission Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt. Hohe Strafzahlungen drohen wegen Nichteinhaltung  der  Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie zur Erhaltung natürlicher Lebensräume sowie zum Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen. Naturschutz und Landschaftsschutz geht uns alle an!

Thomas Pillich

Initiator

Es ist bereits ein Baugebiet der GWG angrenzend zum großen Feld ausgewiesen, welches in naher Zukunft bebaut werden soll. Und nun soll mit einem Großprojekt Schule in einer Größe von 3 Hektar (etwa 40 Fußballfelder) weitere Grünfläche, diesmal in einem Landschaftsschutzgebiet, aufgegeben werden. Ist das wirklich notwendig? Denn es heißt doch „Zum Großen Feld“...

Kim Häger

Holzenerin 😉

22 Mio. € Mehrkosten eines Neubaus gegenüber einer Sanierung, ohne die Betrachtung erforderlicher Straßenbaukosten, sind meiner Meinung nach zu viel! Dazu kommt, dass die bisherige Lage "Im Bohlgarten" die perfekteste aller Schwerter Schulen ist!

Arndt Marquardt

Holzener

Bei der Vorstellung sprach der Stadtplaner Vöcks (RN v. 10.2.21) davon, daß die jährliche Belastungen beim Neubau (gut 22 Mio Euro Mehrausgaben) fast gleich seien. Er vergaß nur zu erwähnen, dass die Stadt dann aber 80 Jahre statt 40 Jahre belastet wird.Das hört sich nach "Unkenntnis" oder nach "unseriös" an. Übrigens wird die Stadt für diese Mehrkosten bei einer Zinssteigerung von nur 2,5% p.a. mit ca. einer halben Million Euro mehr Zinsaufwand belastet. Das bedeutet, das in diesem Umfang andere Leistungen der Stadt eingespart werden müssen.... Auch daran sollten unsere Ratsvertreter schon heute denken.

Georg Grocholl

Holzener

tägliche Spaziergänge mit meinem Hund während der Schwangerschaft... Ich werde die Felder vermissen

Fidan

Der zusätzliche Pkw-Verkehr übersteigt die Belastbarkeit des Ortsteils und ist für die Anwohner in einem reinen Anliegerwohnviertel unzumutbar !

Dieter Meckelburg

2003-2020 Bezirksbeamter der Polizei für Schwerte-Holzen

Als Anwohner freue ich mich über den Anblick des Feldes, das mit etwas Abstand bisweilen wie ein Deich an der Nordsee wirkt. Als Hausbesitzer zahle ich meine Grundsteuer gerne an die Stadt, sofern es nicht für überteuerte Projekte ausgegeben wird.

Christian Henrichs

Holzener

Zum Grossen Feld und Wannebachtal sind - gerade auch für uns Ältere - die Grüne Lunge von Schwerte, die wir gerne als Naherholungsgebiet nutzen.

Eva Brückmann